Geschichten zur Geschichte

In der Historie der Brauerei Schimpfle gibt es einige bedeutende Ereignisse.

1864 - das Jahr, in dem alles beginnt

Am 23.05.1864 kauft Mathias Schimpfle ein Gasthaus mit Braurecht und Landwirtschaft in Gessertshausen.

1919 - Übergabe und erste Expansion

Sein Sohn Josef Schimpfle übernimmt das Gasthaus mit eigener Bierherstellung. Nachdem bis 1923 nur für den eigenen Ausschank gebraut wurde, konnte man im selben Jahr die erste Gastwirtschaft im Nachbarort Deubach als Kunden gewinnen. Mit hauseigenem Pferdefuhrwerk wurde das Bier in gepichten Holzfässern geliefert.

1925 - kulinarischer Aufstieg

Josef Schimpfle heiratet Luise Zott die sich fortan um das Bräu-Stüberl kümmert. Schon bald ist das Bräu-Stüberl im weiten Umkreis für seine gutbürgerliche Küche bekannt.

1927 - es läuft, und läuft, und läuft

Josef Schimpfle kauft das erste Lieferfahrzeug der Marke MAN. Beim Kauf dieses LKW’s wurde eine Bierlieferung an die Firma MAN eingehandelt. MAN ist im Anschluss Dauerkunde über 6 Jahrzehnte.

1939-1948 Kriegsjahre und neuer Mut

Zu Beginn des 2. Weltkrieges 1939 hatte man einen für eine Kleinbrauerei respektablen Jahresausstoß von 6.500 hl erreicht, der durch Kriegseinwirkung im Jahre 1948 auf 3.300 hl/Jahr geschrumpft war. Doch schnell wurde neuer Mut gefasst und neue Pläne geschmiedet.

1955 - die neue Generation

1955 verstarb Josef Schimpfle. Seine beiden Söhne Josef und Alfons treten in seine Fußstapfen. Fortan wurde eifrig investiert. So zum Beispiel in eine erste Kältemaschine für die Lagerkeller- Kühlung, die bisher durch Umluft über einen Natureiskeller erfolgte. Der Eiskeller selbst wurde zu Gär- und Lagerkeller umgebaut.

1960 - der erste große Ausbau

Mittlerweile war der Bierausstoß auf 23.000 hl gestiegen. Das damalige Sudhaus war Tag und Nacht in Betrieb - mit nur 2 Tagen Pause im Jahr. Deshalb war ein Sudhaus-Neubau dringend notwendig. Es sollte bald die fünffache Leistung erbringen.

1964 - Moderne Zeiten

Um die Produktion auf hohem Niveau zu gewährleisten, wird eine neue Flaschen-Füllerei angeschafft.

1968 - süße Jahre

Der Einstieg in die Limonadenproduktion beginnt. Die ersten Getränke waren Zitronenlimonade und Orangenfruchtsaft - bis heute beliebte Getränke bei den Schimpfle-Kunden.

1970 - die Krönung

In diesem Jahr erfolgt die Umstellung von der (damals überholten) Bügelverschluss-Flasche auf die sogenannte Euro-Flasche mit Kronenkorken.

1978 - Lean Management

In diesem Jahr wird die erste vollautomatische Steuerung für das Sudhaus in Betrieb genommen.

1991 - mehr Leistung

Die Brauerei Schimpfle investiert in eine neue, hochmoderne Flaschen-Abfüllanlage. Nunmehr können bis zu 32.000 Flaschen stündlich abgefüllt werden.

1995 - Wasser marsch!

Unserem Schwarzachtaler-Brunnen wird die Mineralbrunnen-Zulassung offiziell ausgesprochen. Nach eingehenden Untersuchungen wird es mit der höchsten Qualitätsstufe "Zur Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet" ausgezeichnet.

März 1998 - Öko? Logisch!

Als eine der ersten Brauereien Bayerns erhalten wir vom bayerischen Staatsminister Dr. Werner Schnappauf das "EG-Öko-Audit" und sind fortan Mitglied des "Umweltpaktes Bayern".

Juli 1998 - es weht ein frischer Wind

Thomas Schimpfle tritt mit 22 Jahren in das Unternehmen ein. Nach intensiver Einarbeitung übernimmt er die Verkaufsleitung. Eine weitere große Herausforderung stellt die Neuausrichtung des Unternehmens im Bereich Marketing dar. Thomas Schimpfle arbeitet an der Entwicklung einer neuen Biermarke mit überregionalem Vertriebspotential - Der "Lösch-Zwerg" wird geboren! Zunächst wird "Lösch-Zwerg" nur im Großraum Augsburg vertrieben - eine Erfolgsstory beginnt...

2001 - Investitionen in die "Wirtschaft"

Eine der größten Investitionen der letzten 20 Jahre wird getätigt – der Bau des neuen Lagerkellers.

2003 - Freiherrliches Gebräu

Die Wiederentdeckung der Bierspezialität "Freiherr von Zech". Nach überlieferter Rezeptur braut die Brauerei Schimpfle dieses historische Bier. Abgefüllt wird "Freiherr von Zech" in die traditionelle Bügelverschluss-Flasche - wie in der guten alten Zeit!

2005 -Investition in ein effizientes Logistik-System

Nach monatelangem Tüfteln ist es soweit - Die Brauerei-Logistik steht auf neuen Beinen. Hochregal-Lager und elektronische Kommissioniergeräte sorgen für eine erhebliche Leistungs-Optimierung.

Zudem wird eine neue Hefe-Reinzucht-Anlage in Betrieb genommen.

2006 - Automatisch, praktisch, gut!

Eine vollautomatische Sudhaussteuerung überwacht sämtliche Produktionsschritte mit Hilfe eines modernen Computersystems.

Seit 2007 - mehr Leistung

Infolge des anhaltend guten Geschäftes werden die Bereiche Verwaltung, Finanzen und Verkauf personell aufgestockt. Eine erfreuliche Entwicklung und eine wichtige Investition, denn unsere Mitarbeiter sind das Herz der Brauerei.

Heute

Durch ständige Investitionen in die Technik und die Logistik gewährleistet die Brauerei die Qualität ihrer Biere und alkoholfreien Getränke. Durch den weitreichenden Ausbau und die Modernisierung der Verwaltung sowie der Systeme und Prozesse ist die Brauerei bestens für die Zukunft gerüstet.

weiter